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Der Garten - nur ein Stück Land?

Eintragsdatum: July 01, 2008 11:24:26 AM
Autor: Mark Breuer
Kategorie: Natur und Tiere: Haus und Garten
 

Ist dies nicht direkt möglich, mieten sich einige Leute einen kleinen Garten, beispielsweise in einer Kleingartensparte. Es reicht vielen einfach nicht, nur in den Park zu gehen. Dem Garten kommt im Leben eine besondere Bedeutung zu. So erfüllt er für einige therapeutischen Zweck, dann nämlich, wenn sie bei der Arbeit im eigenen Grün vom Alltag abschalten und Stress hinter sich lassen können. Außerdem bietet die Betätigung im Garten auch etwas körperliche Bewegung, wenn auch nur in geringem Maße.
Der Garten ist eine kleine Fläche Land, auf der Pflanzen wachsen, so ungefähr dürfte die Definition des Begriffes Garten lauten. Doch ein Garten ist mehr. Durch eine geschickte Planung und Gestaltung des Gartens mittels Pflanzen, Steinen, Wegen, Holz und/oder Wasser, wird er, je nach Wunsch, zu einem rauschenden Blumenmeer, zu einem romantischen Rosengarten oder spricht die spirituelle Seite (Feng Shui) in uns

an. Den eigenen Wünschen, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Der Garten kann zur Ruhe und Entspannung einladen, er ist Treffpunkt für Familie und Freunde. Er ist "Spielplatz" für die Kleinen und Bezugsquelle für Kräuter, Obst und Gemüse. Ein Gartenteich ist Heimat vieler Insekten, Fischen und kleinerer Säugetiere, stellt somit ein eigenes kleines Ökosystem dar. Die Grünfläche des Gartens wird zur Sommerresidenz kleinerer Haustiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Schildkröten. Und in lauen Sommernächten wird er zum Observatorium, in dem man fremde Planetenwelten und hier und da eine Sternschnuppe beobachten kann. Nicht zu letzt ist der Garten ein "Therapieplatz", Frust und Ärger lassen sich durch das Ausrupfen von Unkräutern abbauen, das Bewässern der Blumen dient der Meditation und dicke, rote Tomaten lassen einen vor Stolz und Zufriedenheit schier platzen.